3 Absolute Highlights im Outback

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3 Highlights+ im Outback

die du auf gar keinen Fall verpassen darfst.

Seitdem ich wußte daß ich nach Australien kommen würde war eines schon von Anfang an für mich klar. Egal was alles auf dem Plan stehen würde, ich muss den Ayers Rock sehen, das Wahrzeichen Australien.

Also hieß es nach einem 8 Tage Roadtrip, auf in das Northern Territory nach Alice Springs.

Nach einigen Recherchen und guten Empfehlungen habe ich mich dazu entschieden hier eine Abenteuer Outback Tour mit dem The Rock Tour Team ab Alice Springs zu machen. Die Jungs und Mädels verstehen es wirklich dir aus der 3 tägigen Tour ein unvergessliches Erlebnis mit viel Abenteuer, Natur und Spaß zu bereiten. Übernachtet wird unter dem Sternenklaren Himmel um das selbst errichtete Lagerfeuer mitten im Outback in einem kleinen SwagTent was nicht viel mehr ist als ein Schlafsack um deinen Schlafsack herum.

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Achtung:

Auf alle Hiking Touren Immer reichlich Wasser mitnehmen. Ich hatte immer 2 x 1,5L Wasser im Rucksack. Damit fährst du am sichersten.

Sei vorbereitet auf die vielen Fliegen im Outback. Ich war im Australischen Winter dort und es war schon sehr nervig, vorrallem weil die kleinen Dinger immer irgendwo reinklettern wollen. Am besten wirklich, auch wenn es doof aussieht, ein Fliegennetz über den Kopf tragen.

 

Der Kings Canyon:

Auf dem Weg von Alice Springs (dem Startpunkt der Rock Tour) kommst du zwangsläufig am großen Kings Canyon vorbei. Bis dahin hast du auch schon einige Zeit in dem Tour-Bus gesessen und bist froh wenn du mal rauskommst. Die Entfernung per Luftlinie liegt bei 245KM, für die asphaltierte Strasse kannst du da locker 100-150KM mehr rechnen. Also schon ein paar Stunden Fahrt.

Der Canyon ist wirklich so imposonat mit seinen teilweise über 100 Meter hohen Felswänden. Deren Farben reichen von Rot und Gelb bis Weiß. Durch die Felsschlucht zieht sich der temporär wasserführende Kings Creek, der an seinem Ende ein immer feuchtes Wasserloch formt. 

Du findest ab dem  Kings Canyon Parkplatz 3 gut beschriebene Wanderwege mit unterschiedlicher Länge.

Der kürzeste ist der Kings Creek Walk der an einem LookOut endet von dem du dann einen atemberaubenden Blick auf die hohen Felswände bekommst. Da hinter dieser Aussichtsplattform der heilige Bereich der Aboriginal beginnt ist es verboten weiter zu gehen. Daher darfst du bequem von hier aus wieder den gleichen Weg zurück zum Startpunkt gehen. Für die 2,6KM hin und zurück kannst du ungefähr eine Stunde Zeit einplanen.

Der mit 6km etwas längere und diesmal als Rundweg beschriebene ist der Canyon Rim Walk.  Hierfür solltest du locker 3 bis 4 Stunden und wie schon erwähnt genug Wasser einplanen. Er startet am Anfang recht sportlich. Ein steiler Anstieg der auch den Namen „Heart Attache Hill“ trägt. Warum? Zurecht !! Weil gerade dies schon einigen Touristen hier passiert ist. Also schön langsam, gerade wenn es so heiss ist im Outback. Wenn du aber einmal oben bist geht es locker weiter am Plateau entlängs. Auf halbem Weg wird der Canyon überquert. Dabei findest du sehr viele Aussichtspunkte für deine besten Fotos. Dieser Wanderweg war es auch übrigens der, den ich gegangen bin um die vielen Shots zu machen.

Du kannst aber auch vom Parkplatz aus den längsten der 3 Wege laufen. Der Giles Track ist allerdings 22km lang und benötigt daher auch etwas mehr Kondition und Erfahrung. Warum? sind doch nur 22km. Ja aber du befindest dich auch in der Wüste. Also nicht leichtsinnig sein. Dieser Wanderweg führt bis nach Kathleen Springs und durchquert ein weites Plateau, das von schmalen Spalten und Schluchten sowie Sandstein-Domes geprägt ist. In Richtung Süden können die weiten Sandebenen überblickt werden, die sich bis zum 80 Kilometer entfernten Lake Amadeus erstrecken.

Nach der tollen Wandertour, unendlich vielen Fliegen und gefühlten Hunderten von Fotos später ging es dann im Tour Bus weiter in Richtung „Die Olgas“.

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Die Olgas alias Kata Tjuta

Die Olgas oder wie auch die Anangu, der Stamm der Aboriginals, sie auch nennt ist eine Gruppe von 36 aneinander gereihten Bergen, etwa 30km entfernt vom Ayers Rock. Der größte von Ihnen ist 1069m hoch und ragt 564m aus dem Boden heraus. Übersetzt heißt Kata Tjuta soviel wie „Viele Berge“. Und das sind sind es auch.

Der Name „Die Olgas“ kam von ihrem europäischen Entdecker Ernest Giles, der sie nach der Königin Olga von Württemberg benannte. Giles, auf dem Weg zum Lake Amadeus, fühlte sich seinen Förderern, dem spanischen König Amadeus und Olga von Württemberg verpflichtet.

Hier gibt es einen tollen Wanderweg mit dem Beinamen „Valley of the Winds“. Du brauchst hier je nach Geschwindigkeit 3 bis 5 Stunden. Ab einer Temperatur von über 36Grad wird dieser allerdings von den Parkrangern zur Sicherheit gesperrt. Auch hier ist es wieder unabdingbar genug Wasser dabei zu haben. Zwei Aussichtsplattformen sind von dir hier zu finden und an einer Stelle bekommst du frisches Wasser zum nachfüllen deiner Flaschen.

Wenn du dich zum Sonnenauf- oder Sonnenuntergang hier aufhälst, empfehle ich dir die Kata Tjuta Dune Viewing Area von der du die Felsformation  im wunderschoenen Licht bestrahlt, beobachten kannst. Durch die Reflexion des Sonnenlichts erscheinen die Berge grau bis braun oder rot gefärbt, je nach Stand der Sonne und der Zusammensetzung der Atmosphäre (Dunst, Staubpartikel usw.). Auch hier bekommst du wunderschöne Fotoaufnahmen. Also bitteschön im Daueranschlag.

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Der Uluru alias Ayers Rock

Endlich. Das Ziel meiner ganzen Reise. Da ist er der Ayers Rock oder wie auch hier von den Aboriginals Uluru genannt. Gelegen im Uluru-Kata Tjuta Nationalpark ist dieser Felsen etwa 3 km lang, bis zu 2 km breit und hat einen Umfang von rund 9 kmDer Gipfel befindet sich auf einer absoluten Höhe von 863m und hebt sich damit 348 m von der Wüstenlandschaft ab. Somit ist er der weltgrösste Felsen.

Wie auch schon bei den Olgas kannst du den Ayers Rock im Sonnenauf- oder Sonnenuntergang wirklich herrlich zu Gesicht bekommen. Und ganz ehrlich. Es ist wirklich wie im Katalog. Je nach dem wie Sonnenlicht darauf scheint leuchtet der Sandstein in einem herrlichen Rot.

Dieser Felsen gehört in jeden Australien Besuch. Auch wenn es die Touristenattraktion No.1 ist…er ist einfach ein muss. Du musst ihn sehen.

Im Park gibt es ein Cultural Centre, das von den Anangu betrieben wird. Sie informieren dich dort über die Legende des Berges, die Traumzeit und die gesellschaftlichen Regeln ihres Stammes. Zudem findest du hier eine ganze Reihe an Souvenirs, traditionelle Kunstwerke und handwerkliche Gegenstände.

Der Uluṟu kann auf einem gekennzeichneten Weg umwandert werden. An bedeutenden Stellen findest du Tafeln mit Erklärungen zum Mythos des Berges. Die Wanderung kann sowohl vom Mala- oder Kunija-Parkplatz begonnen werden, sowie auch vom Cultural Centre auf dem Liru Walk (4 km) zu Fuß bis zum Mala Walk erreicht werden.

Vom Mala-Parkplatz kannst du den Uluru komplett umrunden:

Der Weg führt über den Mala Walk und Kantju Gorge über eine Länge von 2km, den Base Walk mit 10,5km Länge, sowie den Kunija und Lungkata Walk mit je 4km. An zwei Stellen kannst du deine Wasserflaschen nachfüllen. Dies kannst du am Mala-Parkplatz sowie am Kunjia Piti, wo der Base Walk in den Kunjia Walk übergeht.

Es finden auch täglich geführte Wanderungen durch Parkranger statt. Von Oktober–April 8.00 Uhr, Mai–September 10.00 Uhr) beginnend immer am Mala Walk.

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EIn Abenteuer was auf jedenfall in jeden Australien Besuch reingehört. Schau dir das Outback und lass dich beindrucken. Es nicht nur eine Wüste. Mich hat es verzaubert. Vor allem die totale Stille in der Nacht und einen Sternenklarenhimmel wie ich ihn noch nie genoßen habe.

Warst du auch schonmal im Outback? Was hast du dort erlebt? Schreib es mir. Einfach in die Kommentare.

 

 

11 Kommentare - Sei der Nächste

  1. Hallo Markus,
    ein ganz toller Post! Ich war selbst schon da und fand es sooo toll. Vorher dachte ich auch immer, dass ich diesen Stein in der Mitte vom Nichts nicht sehen müsste. Dass es nur eine Touristen-Attraktion ist. Aber wenn du dann da stehst, haut er dich einfach um. So etwas wundervolles.
    Auch Kings Canyon war ganz toll. Ich bin dort ganz alleine gewandert und hatte die Aussicht ganz für mich. Bin morgens um 6 Uhr los und entsprechend war es mit knapp 30 Grad noch schön „kühl“.

    Ach, da kommen Erinnerungen hoch.. 🙂
    Liebe Grüße Sarah

    • Hallo Sarah,

      Danke dir dafür. Genauso wie bei dir war es bei mir auch. Eigentlich nur ein Stein, aber total Mythisch. Ich musste da einfach hin und es hat sich ausgezahlt. Ich kann es wirklich jedem empfehlen. Ja wenn du um 6 Uhr morgens los bist hast du bestimmt auch einige Zeit ohne Fliegen genießen können. LG Markus

  2. Die klassischen Highlights. Schön zusammengefasst.
    Ich bin damals mit dem Zug nach Alice Springs gemacht und dann natürlich auch diese 3 Highlights mit einer Tour besucht sowie auch per Bus wieder zurück nach Adelaide gefahren.

  3. Hallo, Mel,
    Danke sehr. Das ist aber auch ne coole Tour die du gemacht hast. In dem Fall noch etwas mehr Abenteuer. Zug und Bus ist cool. Hatte ich auch überlegt. War aber zu zeitintensiv. Bei 3 Wochen Urlaub hatte ich ein vollgepacktes Programm und nicht soviel Zeit. Aber trotzdem cool. Lg Markus

  4. Wow sehr schöne Eindrücke zeigst du da… Wenn ich mal viel Zeit habe kommt das auch auf die Liste

    Viele Grüße
    Flo

    • Hallo Florian,

      danke für dein Lob. Ja das Ostback sollte unbedingt bei einem Australientrip mit dabei sein. Es war mein grosser Traum, einmal im Leben den Ayers Rock zu sehen, schon immer. Und als ich die Möglichkeit hatte nach Australien zu kommen war das einfach Pflicht für mich.

      LG

      Markus

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